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Gedichte

 

Ein Schnurps grübelt(Helga Mai)

Also, es war einmal eine Zeit,

da war ich noch gar nicht da.-
Da gab es schon Kinder, Häuser und Leut`
und auch Papa und Mama,
jeden für sich -
bloß ohne mich!

Ich kann mir´s nicht denken.
Das war gar nicht so.
Wo war ich denn, eh es mich gab?
Ich glaub, ich war einfach anderswo,
nur, daß ich´s vergessen hab,
weil die Erinnerung daran verschwimmt -
ja, so war´s bestimmt!

Und einmal, das sagte der Vater heut,

ist jeder Mensch nicht mehr hier.
Alles gibt es noch. Kinder, Häuser und Leut´,
auch die Sachen und Kleider von mir.
Das bleibt dann für sich -
bloß ohne mich.

Aber ist man dann weg?
Ist man dann fort?
Nein, man geht nur anderswo hin.
Ich glaube, ich bin dann halt wieder dort,
wo ich vorher gewesen bin.
Das fällt mir dann bestimmt wieder ein.
Ja, so wird es sein!

Von Thaleon eingeschrieben (Forum)

Es war, als hätt´ der Himmel
Die Erde still geküßt,
Daß sie im Blüten-Schimmer
Von ihm nun träumen müßt´.

Die Luft ging durch die Felder, Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis die Wälder,
So sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.

 von Joseph von Eichendorff

Brian`s Oma ( aus Forum)

 Wo ich geh' und wo ich steh',
was ich fühl' und was ich seh'
- alles erinnert mich an dich,
dein strahlendes und lachendes Gesicht.

Du warst die Sonne in meinem Leben,
du hast mir soviel Freude gegeben.
Doch die Angst war immer in mir,
das ich dich einmal verlier.

Von mir gegangen bist du nun,
ich war so hilflos und konnte gar nichts für dich tun.
Du mußtest gehen, ich bin allein,
kannst nur in meinen Träumen bei mir sein.

Wenn Tränen vom Himmel fallen,
bin ich traurig und denke an dich.
Immer, wenn die Sonne scheint,
hör' ich dein Lachen
und seh' dein fröhliches
und strahlendes Gesicht.

Wenn ich Kinder spielen sehe,
zieht Sehnsicht in mein Herz hinein.
Ich seh' dich vor mir und gestehe,
ich fühl mich so ganz allein.

Mit dir zu spielen und zu lachen,
das war für mich das größte Glück.
Du fehlst mir so und voller Trauer
denke ich an dich zurück.


Der blaue Luftballon

Gedichte von Hendrik (Baer29)

Eingeschrieben von Bianca P. (Forum)

Mein Kind(von Sonja)

sieh die neue Welt in der du nun
schwebst
keine mama die dich in den schlaf wiegt
warte auf den mond wenn er zur sichel wird
er wird dir die ruhe geben

und du kannst mich spüren

keine mama die dir die tränen wegküsst von deiner sanften kinderwange
warte auf einen hauch von wind, den ich dir schicke
er wird sie dir von der wange wehen

und du kannst mich spüren

keine mama die dir dein aua wepustet
warte auf die hand gottes die dir den schmerz nimmt

und du kannst mich spüren

keine mama die dich ins bettchen bringt wenn du doch müde bist
warte auf eine wolke die dich aufnimmt

und du kannst mich spüren

keien mama da , die ich sehen kann und spüren
warte kleines irgendwann werde auch ich die regenbogenstrasse entlang kommen
in Dein neues Reich

leb wohl

Mama

 

  

 

 

 



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